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Eine internationale Bauausstellung kann als Motor für die strukturelle Entwicklung des Ortes oder der Region, in der sie stattfindet, dienen. Die IBA’27 ist sehr vielschichtig, facettenreich und muss greifbar, sichtbar und erlebbar gemacht werden. Das Landschaftsarchitektur-Quartett wird diskutieren, wie bedeutende Aspekte der Freiraumplanung in den Konzepten für Stadt und Region verankert werden können.

Das Quartett, in diesem Jahr besetzt mit dem Architekten Stefan Behnisch, Landschaftsarchitekt Kamel Louafi, Wolfgang Schorlau, Schriftsteller und Autor, sowie Reiner Nagel, Architekt, Stadtplaner und Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, diskutiert anhand unterschiedlicher Aspekte: Was macht das Leben in der Stadt lebenswert? Wie werden und bleiben Städte gesund – trotz allen Drucks durch Verdichtung und wirtschaftliche Zwänge? Und was ist dafür notwendig? Die Moderation übernimmt an diesem Abend der Historiker und Autor Dr. Wolfgang Niess.

Triebfeder aller Bestrebungen sind folgende Fragen: Wie kann die Stadt und die Region zukunftsfähig gestaltet werden? In der Diskussion sollen unter anderem die grünen Infrastrukturen in Kombination mit neuen Mobilitätskonzepten, die zu schaffen sind, hervorgehoben werden. Dazu gehört eine selbstverständliche Integration von Grün- und Freiflächen in die Quartiers- und Gebäudeplanung, denn qualitativ hochwertige Freiräume sorgen für soziale Integration, dienen dem Austausch, der Erholung, aber auch als Transitbereich. Aspekte wie neues Wohnen, neue Arbeitswelten, neue Technologien und Stoffkreisläufe müssen intelligent verknüpft werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht wie immer die Möglichkeit, bei einem Umtrunk in geselliger Runde die Themen Revue passieren zu lassen und sich mit den Teilnehmenden des Abends auszutauschen. Wir versprechen uns einen intensiven Diskurs über die Potenziale einer Stadt am Fluss zusammen mit der gesamten Region.