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In der Galerie der Stadt Fellbach läuft ab 7. November 2019 eine Ausstellung zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls: Fotografien von Christoph Püschner, die mit „Freiheit in vollen Zügen“ überschrieben sind. Begleitend hat das Kulturamt eine literarische Reihe konzipiert. In der ist Torsten Schulz mit seinem Roman „Skandinavisches Viertel“ zu Gast.

„Skandinavisches Viertel“ ist eine Geschichte um den Verlust, die Trauer und die Wut eines ganzen Landes, in der sich die Ab- gründe des eigenen Lebens offenbaren. Das Skandinavische Viertel in Ost-Berlin kennt niemand so gut wie Matthias Weber. Als Kind unternimmt er hier in den 70er Jahren Streifzüge, beflügelt von seiner Fantasie, zugleich auf der Flucht vor seinen Dämonen – und denen seiner Familie: Nur sehr langsam durchdringt der Junge das Geflecht aus Geheimnis und Verrat, das Vater, Onkel und Großmutter verbindet. Jahre später kehrt Matthias in sein Revier zurück, das sich seit dem Fall der Mauer im Umbruch befindet. Als Wohnungsmakler macht er es sich zur Aufgabe, Neureiche und Angeber aus seinem Viertel fernzuhalten – um den Preis der eigenen Freiheit …

Torsten Schulz, aufgewachsen in Ostberlin, lehrt an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Er schrieb mehrfach ausgezeichnete Drehbücher für Kino- und Fernsehfilme und debütierte 2004 mit „Boxhagener Platz“ als Romanautor. Das Hörspiel wurde 2008 für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert. „Skandinavisches Viertel“, erschienen 2018, ist sein dritter Roman.