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Einem breiten Publikum wurde sie als Fernseh-Korrespondentin bekannt. Von 1987 bis 1992 hat Gabriele Krone-Schmalz aus Moskau berichtet und den Zerfall der Sowjetunion hautnah miterlebt. Fünf Jahre hat sie danach den Kulturweltspiegel im Ersten Deutschen Fernsehen moderiert, aber ihr Thema war und blieb Russland. Schon in ihrer Dissertation hat sie sich mit dem Russlandbild in deutschen Schulfunksendungen beschäftigt, später Bücher über den Frauenalltag in der Sowjetunion und über ihre Moskauer Jahre geschrieben. Gabriele Krone-Schmalz ist eine Russland-Expertin ersten Ranges. Weil sie die russische Geschichte, Politik und Kultur kennt wie wenige andere, mag sie – Krim hin, Ostukraine und Syrien her – nicht dem derzeitigen Mainstream der Berichterstattung folgen. Immer wieder hat sie sich bei Fernsehauftritten quer gelegt – und hat sich damit nicht nur Freunde gemacht. In ihrem Buch Russland verstehen. Der Kampf um die Ukraine und die Arroganz des Westens  hat sie 2015 dafür plädiert, die Welt auch einmal aus der Perspektive Russlands zu betrachten. In ihrem neuen Buch Eiszeit. Wie Russland dämonisiert wird und warum das so gefährlich ist rät sie uns eindringlich zu mehr Besonnenheit.