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Er ist einer der schärfsten Islamkritiker in Deutschland und streitbarer Gast in zahlreichen Fernseh-Talkshows. Schon mit seiner Autobiografie “Mein Abschied vom Himmel” hat Hamed Abdel-Samad vor zehn Jahren für Furore gesorgt. Sie wurde von manchen als Abrechnung mit der arabisch-islamischen Kultur und als Aufruf zur Abkehr vom Islam verstanden – und mit Morddrohungen beantwortet. Abdel-Samad ging es aber vor allem darum, die Widersprüche seines eigenen Lebens aufzuarbeiten: Er ist Sohn eines sunnitischen Imam, geboren 1972 in Ägypten, hat in Kairo Englisch und Französisch studiert, kam im Alter von 23 Jahren nach Deutschland, hat hier Politikwissenschaft studiert und war an der Universität München tätig.

Auch mit seinem jüngsten Buch “Integration. Ein Protokoll des Scheiterns” sorgt Hamed Abdel-Samad für Diskussionsstoff. Er plädiert darin für ein deutliches Bekenntnis zu den Werten unserer offenen Gesellschaft und für einen ehrlichen und konsequenten Umgang mit Integrationsverweigerern.